1. Thessalonicher
Kapitel 4, Vers 1–8
WIE CHRISTEN LEBEN SOLLEN
1Um eins möchten wir euch noch bitten, liebe Brüder und Schwestern. Wir haben euch bereits gelehrt, wie ihr leben sollt, damit Gott Freude an euch hat. Wir wissen auch, dass ihr euch danach richtet. Doch nun bitten wir euch eindringlich im Namen unseres Herrn Jesus: Gebt euch mit dem Erreichten nicht zufrieden, sondern macht noch mehr Fortschritte! 2Ihr kennt ja die Anweisungen, die wir euch in seinem Auftrag gegeben haben. 3Gott will, dass ihr ganz und gar ihm gehört. Hütet euch deshalb vor einem sexuell unmoralischen Leben. 4Jeder von euch soll lernen, seinen Körper unter Kontrolle zu haben, so wie es Gott gefällt und in den Augen der Menschen anständig ist. 5Ungezügelte Leidenschaft ist ein Kennzeichen der Menschen, die Gott nicht kennen. 6Keiner von euch darf seine Grenzen überschreiten und seinen Mitmenschen mit dessen Ehepartner betrügen. Denn wir haben es euch bereits mit allem Nachdruck gesagt: Wer so etwas tut, wird in Gott einen unbestechlichen Richter finden. 7Gott hat uns nicht zu einem ausschweifenden Leben berufen, sondern wir sollen ihn mit unserem Leben ehren. 8Wer sich über diese Anweisungen hinwegsetzt, der verachtet nicht Menschen; er verachtet Gott, dessen Heiliger Geist in euch wohnt.
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Weitere Infos →Der christliche Glaube ist voller Leidenschaft. Er bleibt nicht stehen. Er entwickelt sich. Dabei, so Paulus, soll auch unser Lebensstil, dem von Jesus immer ähnlicher werden. "Gebt euch mit dem Erreichten nicht zufrieden, sondern macht noch mehr Fortschritte!" [1]
Der heutige Abschnitt spricht dabei von sexueller Reinheit. Ein großes Thema mit vielen Facetten. Ein Kernpunkt, den Paulus hier brachte, ist Kontrolle und Selbstbeherrschung. "Jeder von euch soll lernen, seinen Körper unter Kontrolle zu haben, so wie es Gott gefällt und in den Augen der Menschen anständig ist." [4]
Diese Kontrolle, von der Paulus hier sprach, braucht es heute mehr denn je. Internet, Werbung, Gesellschaft – überall begegnen uns Dinge, die unseren Werten als Christen entgegenstehen. Nach meiner Überzeugung reicht es nicht, einfach mal zu schauen, wo dieser Einfluss einen hinführt. Es braucht einen eigenen Wertekompass, der einem zeigt, wo man am Ende bei diesem Thema ankommen möchte.
Meine Richtung soll Reinheit und Treue sein. Das bedeutet für mich, die eigenen Werte nach Gottes Maßstäben auszurichten. Und tatsächlich hat die Bibel zu diesem Thema eine Menge wertvoller und sinnvoller Maßstäbe, mit denen wir Gott ehren können (vgl. V. 7).
In all dem sollten wir niemals Gottes Vergebung vergessen, die größer ist als unser Scheitern.