Lukas
Kapitel 4, Vers 38–41
KRANKE WERDEN GEHEILT
38Nachdem Jesus die Synagoge verlassen hatte, ging er in Simons Haus. Dessen Schwiegermutter hatte hohes Fieber. Man bat Jesus, ihr zu helfen. 39Er trat an ihr Bett, beugte sich über sie, befahl dem Fieber zu weichen, und es verschwand augenblicklich. Sofort stand sie auf und sorgte für ihre Gäste. 40Später, nach Sonnenuntergang, brachten die Menschen alle ihre Kranken zu Jesus. Diese hatten die unterschiedlichsten Leiden. Er legte jedem Einzelnen die Hände auf und heilte sie. 41Von vielen fuhren auch Dämonen aus, die laut schrien: »Du bist der Sohn Gottes!« Aber er wies sie scharf zurecht und befahl ihnen zu schweigen; denn sie wussten, dass er der Christus, der von Gott gesandte Retter, war.
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Weitere Infos →Wie gern wäre ich Jesus durch die Dörfer und in die Häuser gefolgt! Heute lesen wir davon, dass er bei Simon zu Gast ist und dessen Schwiegermutter von hohem Fieber heilt. In Vers 29 heißt es, dass Jesus dem Fieber befielt zu weichen. Er befiehlt es! Und das Fieber verschwindet "augenblicklich". Heftig! Das ist Kontrolle. Das ist mein Gott!
Die Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, dass wir weniger unter Kontrolle haben, als wir meinen. Und dabei ist eine Pandemie nur eine von vielen Möglichkeiten, die uns vor Augen führt, dass wir das meiste nicht in der Hand haben. Jeden Morgen stehen wir auf und halten es oft für selbstverständlich, dass die Sonne aufgeht, wir atmen und am Leben sind. Wir arbeiten, bauen auf und entwickeln. Wir meinen, unabhängig zu sein, und merken dabei nicht, wie klein wir eigentlich sind. Nichts von dem – ob nun die Sonne aufgeht oder wir morgen noch atmen und am Leben sind – haben wir wirklich unter Kontrolle.
Doch die heutige Bibelstelle führt uns unmissverständlich vor Augen, wer diese Kontrolle hat: Jesus. Er war, ist und wird immer sein. Er spricht und es passiert. Er ist der Inbegriff von Kontrolle. Wir können das unverdiente Geschenk des Lebens dankbar aus seiner Hand nehmen – es liegt in seiner.