Daniel
Kapitel 3, Vers 13–19
Die Strafe
13Da packte den König der Zorn, und voller Wut ließ er die drei kommen. Als sie vor ihm standen, 14stellte er sie zur Rede: »Schadrach, Meschach und Abed-Nego, ist es wahr, dass ihr meinen Göttern keine Ehre erweist? Warum wollt ihr euch nicht vor meiner Statue niederwerfen? 15Ich gebe euch eine letzte Gelegenheit: Wenn jetzt die Musik ertönt und ihr niederfallt, lasse ich noch einmal Gnade vor Recht ergehen. Wenn ihr euch aber meinem Befehl widersetzt, werdet ihr auf der Stelle in den glühenden Ofen geworfen. Glaubt ihr, dass euch dann noch ein Gott aus meiner Gewalt retten kann?« 16Schadrach, Meschach und Abed-Nego jedoch entgegneten: »Wir werden gar nicht erst versuchen, uns vor dir zu verteidigen. 17Unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem Feuer und aus deiner Gewalt retten. 18Aber auch wenn er es nicht tut, musst du wissen, o König, dass wir nie deine Götter anbeten oder uns vor der goldenen Statue niederwerfen werden.« 19Da verlor Nebukadnezar die Beherrschung, und sein Gesicht verzerrte sich vor Wut. Er ordnete an, den Ofen siebenmal stärker als gewöhnlich zu heizen.
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Weitere Infos →Vor einigen Tagen haben wir davon gelesen, dass Daniels Freunde Schadrach, Meschach und Abed-Nego die Statue des Königs nicht anbeten wollten. Dass es weitreichende Konsequenzen für sie haben würde, wurde an dieser Stelle bereits sehr deutlich.
Und nun war es so weit: Der König erteilte den Befehl, dass Daniels Freunde bei lebendigem Leib im Ofen verbrannt werden sollten. Und zwar nur, weil sie aufgrund ihres tiefen Glaubens an den einzig wahren Gott nicht den König und seine Götter anbeten wollten.
Was für eine schreckliche Erzählung, stellt man an diesem Zeitpunkt der Geschichte fest. Wie ungerecht und furchtbar. Wie reagierten nun Daniels Freunde auf ihr Todesurteil?
"Wir werden gar nicht erst versuchen, uns vor dir zu verteidigen. Unser Gott, dem wir dienen, kann uns aus dem Feuer und aus deiner Gewalt retten. Aber auch wenn er es nicht tut, musst du wissen, o König, dass wir nie deine Götter anbeten oder uns vor der goldenen Statue niederwerfen werden." [16-18]
Klares Statement! Sie vertrauten weiterhin auf Gott. Und es lässt sich sagen: Sie würden von Gott nicht enttäuscht werden. Ihre Geschichte ist eine zutiefst besondere. Und für uns alle ermutigend, die vielleicht nicht vor solchen schrecklichen Dingen stehen, im Vertrauen auf Gott jedoch Ermutigung brauchen. Lies also gern in den kommenden Tagen mit, wie es weiterging …