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Impuls

Leg dich nicht mit Jesus an!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Matthäus

Kapitel 22, Vers 15–​22

Die Frage nach der Steuer

15Da kamen die Pharisäer zusammen und berieten, wie sie Jesus mit seinen eigenen Worten in eine Falle locken könnten. 16Sie schickten ein paar von ihren Jüngern und einige Anhänger von König Herodes zu ihm. Die fragten ihn scheinheilig: »Lehrer, wir wissen, dass es dir allein um die Wahrheit geht. Du sagst uns klipp und klar, wie wir nach Gottes Willen leben sollen. Du redest den Leuten nicht nach dem Mund – ganz gleich, wie viel Ansehen sie besitzen. 17Deshalb sage uns: Ist es eigentlich Gottes Wille, dass wir dem römischen Kaiser Steuern zahlen, oder nicht?« 18Jesus durchschaute ihre Hinterhältigkeit. »Ihr Heuchler!«, rief er. »Warum wollt ihr mir eine Falle stellen? 19Zeigt mir eines der Geldstücke, mit denen ihr die Steuern bezahlt!« Sie gaben ihm eine römische Münze. 20Er fragte sie: »Wessen Bild und Name sind hier eingeprägt?« 21Sie antworteten: »Die des Kaisers.« Da sagte Jesus zu ihnen: »Nun, dann gebt dem Kaiser, was ihm zusteht, und gebt Gott, was ihm gehört!« 22Diese Antwort überraschte sie. Sie ließen Jesus in Ruhe und gingen weg.

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"Leg dich nicht mit Jesus an!" Dieses Statement geht mir durch den Kopf, wenn ich die Bibelstelle für heute lese. Denn erstens: Jesus weiß sowieso alles und kennt alle Absichten. Und zweitens: Jesus weiß natürlich ganz genau, was er wann sagen sollte, denn er ist Gott.

Die Pharisäer stießen mit ihren Machenschaften gegen Jesus immer wieder deutlich an ihre Grenzen. Jesus wies sie in die Schranken und schlug sie letztendlich mit ihren eigenen Waffen. Es ist also egal, wer gegen Jesus redet oder welche Gedanken du über ihn hast, Jesus bleibt am Ende der Sieger. Jesus kann alles bewältigen, was sich ihm oder auch deiner Nachfolge ihm gegenüber in den Weg stellt. Das kann auch eine große Beruhigung sein, wenn wir gerade mal wieder inmitten von Versuchung, Anfechtung und Zweifeln an Gott stecken: Jesus ist dazu in der Lage, dich von allem zu befreien, was dich davon abhält, ihm ganz nachzufolgen.

Ich denke, es ist sehr wichtig, diese Autorität Jesu im Hinterkopf zu haben. So manches Mal gerät sie vielleicht in Vergessenheit, so meine Beobachtung, wenn wir in unseren Gemeinden nur davon reden, wie liebevoll und verständnisvoll Jesus ist. JA, das ist er alles. ABER in seinem Rahmen und seinen Grenzen. Das bedeutet nicht, dass Gott sich nicht wehren kann oder wird.