STAYONFIRE

Impuls

Rechtzeitige Warnung

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

2. Samuel

Kapitel 17, Vers 15–​23

David erfährt von Absaloms Plan

15Huschai berichtete den Priestern Zadok und Abjatar, was Ahitofel Absalom und den Sippenoberhäuptern Israels geraten hatte. Auch von seinem eigenen Vorschlag erzählte er ihnen. 16Dann sagte er: »Schickt nun sofort einen Boten zu David. Er soll ihm alles mitteilen und ihn warnen, auf keinen Fall am Rand der Wüste zu übernachten! Er muss unbedingt heute noch den Jordan überqueren, sonst ist er verloren und mit ihm alle seine Begleiter.« 17Jonatan und Ahimaaz warteten inzwischen außerhalb von Jerusalem bei der Quelle Rogel, denn sie durften sich in der Stadt nicht sehen lassen. Eine Magd überbrachte ihnen die Nachricht für David. 18Doch sie wurden von einem jungen Mann gesehen, der gleich zu Absalom ging und es ihm meldete. Schnell brachen die beiden auf; unterwegs fanden sie bei einem Mann in Bahurim Unterschlupf. Sie versteckten sich in der Zisterne in seinem Hof. 19Die Frau des Mannes breitete eine Decke über die Öffnung und streute Getreidekörner zum Trocknen darauf aus, damit niemand etwas merkte. 20Bald kamen Soldaten Absaloms zu dem Haus und fragten die Frau: »Wo sind Ahimaaz und Jonatan?« Sie antwortete: »Die beiden sind fortgegangen, sie wollten den Bach dort überqueren.« Die Männer suchten weiter. Als sie nichts fanden, kehrten sie unverrichteter Dinge nach Jerusalem zurück. 21Kaum waren Absaloms Leute verschwunden, kletterten Ahimaaz und Jonatan aus der Zisterne und eilten zu David, um ihm Bericht zu erstatten. »Ihr müsst sofort den Jordan überqueren!«, sagten sie zu ihm und erzählten, was Ahitofel Absalom geraten hatte. 22Schnell brachen David und alle seine Begleiter auf und überquerten noch in derselben Nacht den Jordan. Beim Morgengrauen war auch der Letzte von ihnen am anderen Ufer angelangt. 23Als Ahitofel merkte, dass Absalom nicht auf seinen Rat hörte, sattelte er seinen Esel und ritt in seine Heimatstadt zurück. Zu Hause regelte er noch die letzten Dinge, dann erhängte er sich. Man begrub ihn in seinem Familiengrab.

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Alle waren gegen König David, so erscheint es. Und doch gab es eine kleine Zahl an Menschen, die treu zu ihm hielten. Unter ihnen auch ein junger Mann namens Jonatan. Er war einer derjenigen, der König David vor den Verschwörungsplänen von Absalom, Davids Sohn, warnen wollte, bevor es zu spät war. Als Jonatan und sein Begleiter daran gehindert werden sollten, bekamen sie rechtzeitig Unterschlupf gewährt und konnten zudem David doch noch vor der Verschwörung warnen, bevor dieser in die Falle seines Feindes tappte.

Auch in unserem Leben sind wir manchmal mit Hindernissen konfrontiert. Nicht immer meinen es alle Menschen durchweg gut mit uns. Wie gut ist es, dass wir uns auf unseren treuen Gott verlassen können!? Er möchte uns vor Gefahren warnen und beschützt seine Kinder. Gott schafft Wege, um dir und anderen rechtzeitig Weisheit zu schenken und dich vor der Falle, in die du fallen sollst, zu verschonen.

Danke Gott heute dafür, was er alles für dich getan hat. Manches hast du vielleicht gar nicht bewusst mitbekommen, einfach weil du durch Gottes Eingreifen davor bewahrt geblieben bist. Und bitte Gott für deine Zukunft: Möge er dich rechtzeitig vor Fehlern warnen und treu zu dir stehen.