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Impuls

In Zwischenzeiten

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

1. Samuel

Kapitel 22, Vers 1–​5

In der Adullamhöhle und in Moab

1So floh David aus Gat und versteckte sich in der Adullamhöhle. Als seine Brüder und die ganze Verwandtschaft erfuhren, wo er sich aufhielt, kamen sie alle und schlossen sich ihm an. 2Bald scharten sich noch andere um ihn: Menschen, die sich in einer ausweglosen Lage befanden, die Schulden hatten oder verbittert waren. Schließlich war es eine Gruppe von etwa 400 Mann, und David wurde ihr Anführer. 3Von Adullam aus zog David weiter nach Mizpe im Land Moab. Er bat den moabitischen König: »Gewähre meinen Eltern Unterschlupf, bis ich weiß, was Gott mit mir vorhat.« 4Er brachte seine Eltern an den Königshof, und sie wohnten dort, solange David sich im Bergland versteckt hielt. 5Eines Tages sagte der Prophet Gad zu David: »Bleib nicht hier in den Bergen! Geh wieder zurück in das Gebiet des Stammes Juda!« David gehorchte und kam in den Wald von Heret.

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David befand sich in einer Zwischenzeit. Er wusste nicht, was Gott noch mit ihm vorhatte und war auf der Flucht vor seinen Feinden. Der Ruhm und der Erfolg durch den Sieg über Goliat war lange her. Auch seinen guten Freund Jonatan und die schöne Zeit mit ihm musste David schmerzlich hinter sich lassen. Und doch war diese Zwischenzeit keine Verschwendung! Denn was passiert? David wird zum Magnet für andere Menschen, die ebenso Hilfe brauchen:

"Bald scharten sich noch andere um ihn: Menschen, die sich in einer ausweglosen Lage befanden, die Schulden hatten oder verbittert waren. Schließlich war es eine Gruppe von etwa 400 Mann, und David wurde ihr Anführer." [2]

David investierte sich in dieser Zeit in die Menschen, die Gott ihm anvertraute. Auch jetzt hatte er einen Auftrag. Und er sprach aus:

"Gewähre meinen Eltern Unterschlupf, bis ich weiß, was Gott mit mir vorhat." [3]

David ließ diese Zwischenzeit nicht einfach vorbeiziehen. Er handelte weiterhin klug und blieb auf Gott fokussiert. Er wartete geduldig, bis Gott ihm eine Antwort darauf gab, wohin es mit seinem Leben gehen sollte.

Eine konkrete Ermutigung für uns kann sein: In den Zwischenzeiten, die uns oftmals ewig erscheinen, lohnt es sich an Gott dranzubleiben! Gott wird dir rechtzeitig sagen, wie es weitergeht. Und bis dahin: Frage nach Gott, nutze die Zeit, lass dich nicht hängen und schaue auf Jesus.