Apostelgeschichte
Kapitel 12, Vers 20–25
DAS ENDE VON HERODES
20In dieser Zeit waren die Städte Tyrus und Sidon bei Herodes in Ungnade gefallen. Um den König zum Frieden zu bewegen, schickten die Städte eine Abordnung zu ihm. Dieser Abordnung gelang es, Blastus, den königlichen Palastverwalter, für sich zu gewinnen. So hofften sie, zu einer Einigung zu gelangen, denn sie waren auf die Lieferung von Lebensmitteln aus dem Herrschaftsbereich von Herodes angewiesen. 21An dem Tag, als die Beilegung des Streits öffentlich verkündet werden sollte, zog Herodes sein königliches Prachtgewand an und hielt von seinem Thron aus eine Ansprache. 22Begeistert jubelte ihm das Volk zu: »So spricht nur ein Gott und kein Mensch!« 23Im selben Augenblick strafte ein Engel des Herrn den König, weil er sich als Gott verehren ließ, anstatt dem wahren Gott die Ehre zu erweisen. Er wurde von Würmern zerfressen und starb unter Qualen. 24Gottes Botschaft aber breitete sich immer stärker aus, und immer mehr Menschen schenkten ihr Glauben. 25Nachdem Barnabas und Saulus ihre Aufgabe in Jerusalem erfüllt und die Geldspende an die dortige Gemeinde überbracht hatten, kehrten sie zusammen mit Johannes Markus nach Antiochia zurück.
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Weitere Infos →Die Schreckensherrschaft ist beendet. Herodes, der sämtliche Leben von Christen auf dem Gewissen hat und auch sonst viele Menschen in seinem Reich hinrichtete, ist nun selbst getötet worden. Und das von niemand geringerem als von Gott selbst. Von Gott, der das letzte Wort über Leben und Tod hat, wurde Herodes für seine abscheulichen Taten endgültig gerichtet. Die Gotteslästerung von Herodes hat seiner Boshaftigkeit noch die Krone aufgesetzt. Wie ein Gott will er sich verehren lassen, doch es gibt nur den einen wahren dreieinigen Gott. Und gegen den kommt niemand an. Erst recht auch kein Herrscher wie Herodes.
Wer auch immer Gott aufhalten möchte, hat keine ernsthafte Chance. Noch heute versuchen Herrscher in dieser Welt, zu verhindern, dass sich die christliche Botschaft in ihrem Land verbreitet. Sie verbieten Gottesdienste, das Sprechen über Jesus Christus, verfolgen die Christen bis in den Tod. Aber, wie bei der Story über Herodes, so lautet der Schlusssatz auch jetzt noch: „Gottes Botschaft aber breitete sich immer stärker aus, und immer mehr Menschen schenkten ihr Glauben.“ (V. 24) Immer wieder dürfen wir erfahren, wie sich die Botschaft von Jesus erst recht dann in den Ländern ausbreitet, wenn die Christenverfolgung besonders stark wird. Gott lässt sich nicht stoppen. Wer auch immer meint, über Jesus triumphieren zu können, wird den Kürzeren ziehen. So ist unser Gott.