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Impuls

Vom "Gottbewusstsein"

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Identität

Psalm

Kapitel 68, Vers 25–​36

Gott gibt Stärke und Kraft

25Gott, alle sind Zeugen deines Triumphzuges; sie sehen, wie du ins Heiligtum einziehst, du, mein Gott und König! 26Die Sänger führen den Zug an, ihnen folgen die Harfenspieler, umringt von Mädchen, die das Tamburin schlagen: 27»Preist Gott, ihr Chöre, preist den HERRN, ihr Nachkommen Israels!« 28Darauf folgt Benjamin, der kleinste unter den Stämmen, nach ihm kommen die Fürsten von Juda mit ihrem Gefolge und schließlich die Fürsten von Sebulon und von Naftali. 29Gott, zeige deine Macht, die du schon früher an uns erwiesen hast! 30Dein Tempel ragt hoch über Jerusalem. Dorthin bringen dir Könige ihren Tribut. 31Erschrecke die Großmacht Ägypten, das Ungeheuer am Nil! Weise die Machthaber und ihre Völker zurecht! Zerstreue die Nationen in alle Winde, die nach Beute gieren und den Krieg lieben! 32Aus Ägypten werden Gesandte ankommen, Äthiopien wird herbeieilen und Gott reiche Geschenke bringen. 33Singt zur Ehre Gottes, spielt für ihn auf euren Instrumenten, ihr Völker dieser Erde! 34Er reitet durch den Himmel, der seit Urzeiten besteht. Hört, wie gewaltig seine Stimme ertönt! 35Verkündet Gottes Herrschaft! Er regiert über Israel, und seiner Macht sind auch über den Wolken keine Grenzen gesetzt! 36Die Menschen erschrecken und staunen, wenn er in seinem Heiligtum erscheint. Der Gott Israels gibt seinem Volk Stärke und Kraft. Gelobt sei Gott!

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Man könnte sagen: Diese Worte strotzen vor Selbstbewusstsein. Doch ist es wirklich Selbstbewusstsein? Der Begriff "Gottbewusstsein" würde es wohl besser treffen. Die Israeliten wussten, dass sie alle Siege, jeden Schutz und jede Versorgung allein ihrem Gott zu verdanken hatten. Sie wussten, dass ihre Verbindung zu Gott ein riesiger Vorteil in allen großen Herausforderungen war, die sie bewältigen mussten.

Wie ich finde, können wir dieses "Gottbewusstsein" wunderbar auf unser eigenes Leben mit seinen Höhen und Tiefen übertragen. So oft fühlen wir uns vielleicht überfordert, überrannt, kleingehalten, ungerecht behandelt. Und doch sind es letzten Endes nicht wir, auf die wir uns verlassen müssen. Es sind nicht allein deine Stärken, deine Ressourcen, deine Kräfte, die alle Herausforderungen des Lebens meistern müssen. Es ist Gott mit seiner Stärke, seinen Ressourcen und seiner Kraft. Auch wenn du dich also nicht immer selbstbewusst fühlst, darfst du dich immer – egal, wie und wo – "gottbewusst" fühlen und wissen.

Gott ist nicht überfordert, wie wir es oft sind. Gott fühlt sich nie überrannt, wo wir uns überrannt fühlen. Gott wird nie kleingehalten, auch wenn wir oft kleingehalten werden. Gott kennt immer den Weg zur Gerechtigkeit, wenn wir ihn nicht mehr sehen.

Aus einem gesunden "Gottbewusstsein" kann ein stabiles Selbstbewusstsein erwachsen. Ein Selbstbewusstsein als ein von Gott höchstpersönlich getragenes und geliebtes Kind.