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Impuls

Wir dürfen uns verlieren

Anna-Lena Rosevon Anna-Lena Rose
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 2, Vers 41–​52

DER ZWÖLFJÄHRIGE JESUS IM TEMPEL

41Jahr für Jahr besuchten Josef und Maria das Passahfest in Jerusalem. 42Als Jesus zwölf Jahre alt war, gingen sie wie gewohnt dorthin und nahmen ihn mit. 43Nach den Festtagen machten sich die Eltern wieder auf den Heimweg. Jesus aber blieb in Jerusalem, ohne dass sie es bemerkten. 44Denn sie dachten, er sei mit anderen Reisenden unterwegs. Nachdem sie einen Tagesmarsch weit gekommen waren, begannen sie, bei ihren Verwandten und Freunden nach ihm zu suchen. 45Als sie ihn aber dort nicht fanden, kehrten sie besorgt um und suchten ihn überall in Jerusalem. 46Endlich, nach drei Tagen, entdeckten sie Jesus im Tempel. Er saß mitten unter den Gesetzeslehrern, hörte ihnen aufmerksam zu und stellte Fragen. 47Alle wunderten sich über sein Verständnis und seine Antworten. 48Die Eltern waren fassungslos, als sie ihn dort fanden. »Kind«, fragte ihn Maria, »wie konntest du uns nur so etwas antun? Dein Vater und ich haben dich überall verzweifelt gesucht!« 49»Warum habt ihr mich gesucht?«, erwiderte Jesus. »Habt ihr denn nicht gewusst, dass ich im Haus meines Vaters sein muss?« 50Doch sie begriffen nicht, was er damit meinte. 51Dann kehrte Jesus mit seinen Eltern nach Nazareth zurück, und er war ihnen gehorsam. Seine Mutter aber dachte immer wieder über das nach, was geschehen war. 52So wuchs Jesus heran, und seine Weisheit nahm zu. Je älter er wurde, desto mehr Ansehen fand er bei Gott und bei den Menschen.

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Diese Bibel-Geschichte ist eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten, weil sie uns etwas so Wichtiges deutlich macht: Gottes Nähe suchen!

Gottes Nähe zu suchen, klingt oft so einfach und machbar. Doch ich muss selbst offen und ehrlich zugeben, dass es mir persönlich oft schwerfällt. Ich lasse mich von meinem Smartphone ablenken, unterhalte mich richtig gerne und lange in Sprachnachrichten mit meinen Freunden, mache Musik, höre Musik oder schaue Videos bei YouTube an. Und versteh mich jetzt bitte nicht falsch: Alle hier aufgezählten Dinge sind in Ordnung und haben ihre Berechtigung, aber was uns in diesen alltäglichen Prozessen oft passiert, ist, dass wir aus den Augen verlieren, wem wir all das zu verdanken haben. Wir vergessen Gott und vergessen, seine Gegenwart zu suchen.

Und dieses Vergessen fällt uns manchmal gar nicht auf und wenn doch, dann tut es weh. Ich sehne mich danach, mit einer Selbstverständlichkeit Gottes Gegenwart so zu suchen, wie Jesus es uns in diesem Kapitel vorlebt. Lasst uns Gott darum bitten, dass er uns in dieser Woche dabei hilft, seine Gegenwart zu suchen und mal alles andere und vor allem uns selbst zurückzustellen.

Wir dürfen uns in seiner Gegenwart verlieren.