2. Samuel
Kapitel 5, Vers 11–15
David baut seine Macht aus
11Eines Tages schickte König Hiram von Tyrus eine Gesandtschaft zu David. Es waren Maurer und Zimmerleute dabei, sie brachten Zedernholz mit und bauten David einen Palast. 12So erlebte er, wie der HERR ihn als König bestätigte und ihn aus Liebe zu seinem Volk zu großem Ruhm gelangen ließ. 13Nachdem David von Hebron nach Jerusalem gezogen war, heiratete er noch weitere Frauen und Nebenfrauen und bekam noch mehr Söhne und Töchter. 14Die Söhne, die in Jerusalem zur Welt kamen, hießen: Schammua, Schobab, Nathan, Salomo, 15Jibhar, Elischua, Nefeg, Jafia, 16Elischama, Eljada und Elifelet.
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Weitere Infos →David bekam einen Palast gebaut, ihm wurde richtig Ehre erwiesen. Jetzt hätte David ordentlich "abheben" können. David hätte auf einmal nur noch auf sich schauen, an sich glauben und denken gekonnt, dass er der König über wirklich alles wäre. Doch es war eindeutig klar, dass nicht David selbst für seinen Ruhm und seinen Palast verantwortlich sein konnte. All dieses Gute und all die ihm erbrachte Wertschätzung waren Gottes Gnade für David:
"So erlebte er [David], wie der HERR ihn als König bestätigte und ihn aus Liebe zu seinem Volk zu großem Ruhm gelangen ließ." [12]
Wenn Gott uns durch andere Menschen zeigt, wie sehr er für uns ist … Wie reagieren wir darauf? Geben wir Gott Dank? Oder heben wir ab, wenn Menschen uns Ehre erweisen, uns in den Mittelpunkt stellen, uns Komplimente machen, uns Gutes tun? Wenn uns im metaphorischen Sinne "Paläste" gebaut werden, danken wir dann Gott für die Gaben und Talente, die er uns gegeben hat und uns den Ruhm vor anderen Menschen erst ermöglichen?
Lasst uns in solchen Momenten bewusst auf Jesus verweisen und ihm danken. Lasst uns nicht stolz auf uns selbst werden, sondern stolz auf Gott. Im Englischen gibt es diesen Satz, den du vielleicht auch schon mal irgendwo gelesen hast: "All glory to God!" Alle Ehre gehört letztendlich Gott! Auch deine Ehre.