Apostelgeschichte
Kapitel 10, Vers 44–48
Menschen aus anderen Völkern werden in der Gemeinde aufgenommen
44Petrus hatte seine Rede noch nicht beendet, da kam der Heilige Geist auf alle, die ihm zuhörten. 45Die jüdischen Christen, die mit Petrus gekommen waren, konnten es kaum fassen, dass Gott auch Nichtjuden den Heiligen Geist schenkte. 46Denn sie hörten, wie die Menschen in fremden Sprachen redeten und Gott lobten. Da wandte sich Petrus an seine Begleiter: 47»Wer könnte ihnen jetzt noch die Taufe verweigern, wo sie genau wie wir den Heiligen Geist empfangen haben?« 48Und er ließ alle auf den Namen von Jesus Christus taufen. Danach baten sie Petrus, er möge noch einige Tage bei ihnen bleiben.
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Petrus war wie Jesus ein Jude. Juden hatten strenge Lebensregeln und es war ganz klar, was rein und was unrein war. Die erste christliche Gemeinde bestand primär aus jüdischen Mitgliedern, die sich dieser ganzen Regeln sehr bewusst waren und einen einheitlichen Background hatten.
In diesem Abschnitt der Bibel lesen wir etwas Spannendes, denn Gott machte Petrus in einem Traum sehr klar, dass er alle Menschen zu sich ruft! Egal, ob Jude oder nicht, Gott will sie alle seine Kinder nennen.
Die nicht-jüdischen Menschen, die von dem Wirken Jesu hörten, wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und das erschien den beistehenden Juden unmöglich. Diese Menschen waren doch unrein!
Doch Petrus folgte den Anweisungen Gottes, der in seinem Traum erschienen war. Niemand kann diesen Menschen den Zugang zu Gott verwehren, wenn er selbst sie einlädt.
Manchmal sind wir auch wie diese umstehenden jüdischen Christen und denken vielleicht: "So geht das nicht" oder "So wirkt Gott nicht".
Sie hatten Gott in eine Schublade gesteckt und waren überrascht, dass er anders wirkte, als sie es erwarteten.
In welcher Schublade steckt Gott vielleicht bei dir? Und wo darf er dein Denken sprengen?