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Impuls

Ehrfurcht

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

2. Mose

Kapitel 20, Vers 18–​21

ISRAELS PROBE

18Als die Israeliten den Donner und den Klang des Horns hörten, als sie die Blitze und den rauchenden Berg sahen, zitterten sie vor Angst und zogen sich vom Fuß des Berges zurück. 19Sie sagten zu Mose: »Rede nur du mit uns, wir wollen auf dich hören! Gott selbst aber soll nicht mehr zu uns sprechen, sonst sterben wir noch!« 20Doch Mose beruhigte sie: »Habt keine Angst! Gott ist gekommen, um euch auf die Probe zu stellen. Er will, dass ihr Ehrfurcht vor ihm habt und keine Schuld auf euch ladet.« 21Das Volk blieb in einiger Entfernung vom Berg stehen. Nur Mose näherte sich der dunklen Wolke, in der Gott war.

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Direkt vor unserem heutigen Abschnitt hatte das Volk Israel die 10 Gebote am Berg Sinai empfangen. Weil wir in diesem kurzen Minuten-Impuls-Format nicht auf die einzelnen Gebote im Detail eingehen konnten, werden wir das vielleicht noch mal in einer separaten Serie nachholen.

Den Israeliten wurde etwas mulmig zumute, als sie den Donner, die Blitze und den rauchenden Berg sahen, von dem Gott aus zu ihnen sprach. Sie zitterten "vor Angst" [18], so heißt es. Zuvor hatten sie die Anweisung bekommen, einen gewissen "Sicherheitsabstand" vor dem Berg einzuhalten.

Diese Bibelstelle löst Fragen in mir aus. Passt mein Gottesbild zu diesem "heiligen Gott"? Ja, natürlich hat Jesus Christus die Brücke geschlagen, sodass wir diesem heiligen Gott nahekommen können, doch ist das auch Anlass, jegliche Ehrfurcht vor diesem Gott zu verlieren? Zumindest kommt es mir manchmal so vor, als hätten wir diese Ehrfurcht verloren. Ist er wirklich nur mein bester Freund? Lege ich mir vielleicht mein "Wunsch-Gottesbild" selbst zusammen? Was bedeutet es eigentlich, Gott in Ehrfurcht zu begegnen? Ich möchte uns einladen, diese unbeantworteten Fragen einfach mal in uns wirken zu lassen.

Am Ende ermutigte Mose die Israeliten und auch uns: "Habt keine Angst! Gott ist gekommen, um euch auf die Probe zu stellen. Er will, dass ihr Ehrfurcht vor ihm habt und keine Schuld auf euch ladet." [20]