4. Mose
Kapitel 15, Vers 37–41
Immer vor Augen
37Der HERR sprach zu Mose: 38»Sag den Israeliten, dass sie und alle ihre Nachkommen an die Zipfel ihrer Gewänder Quasten nähen sollen, die mit einem Stück Schnur aus violettem Purpur befestigt sind. 39Die Quasten sollen euch daran erinnern, meinen Geboten zu gehorchen. Immer wenn ihr sie seht, sollt ihr an meine Weisungen denken. Das wird euch helfen, nicht mit euren Gedanken oder Blicken umherzuschweifen und eure eigenen Ziele zu verfolgen. 40Ich möchte, dass ihr meine Gebote im Herzen bewahrt und sie befolgt. Ihr sollt mein heiliges Volk sein. 41Denn ich bin euer Gott. Ich habe euch aus Ägypten befreit, um euch zu zeigen: Ich, der HERR, bin euer Gott!«
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Weitere Infos →Wie oft vergessen wir die offensichtlichsten Dinge? Mal bleibt der Schlüssel in der Wohnung liegen oder wir erinnern uns nicht mehr an einen wichtigen Termin und verpassen diesen. Deswegen halte ich in meinem Smartphone oder Kalender immer kleine Erinnerungen fest, um nichts zu vergessen.
Von so etwas Ähnlichem handelt auch unser heutiger Text. Die Israeliten sollten Quasten an ihre Kleidung nähen, damit sie sich an Gottes Gebote erinnern konnten und diese nicht vergaßen. Eine Quaste ist ein hängendes Bündel von Fäden und sieht aus wie ein Büschel oder ein Pinsel.
Eine solche Quaste wäre also so etwas wie eine heutige Erinnerungsmeldung. Doch hierbei handelte es sich nicht um verschiedene Termine oder Aufgaben, sondern immer um dieselbe Erinnerung: Denk an die Weisungen Gottes! Vielleicht ähnelt diese Vorstellung den früheren Armbändchen ("What would Jesus do?"), die uns daran erinnern sollten, in unserem Alltag wie Jesus zu handeln.
Gott weiß also ziemlich genau, dass man auch die wichtigsten Dinge im Leben – Gottes Weisungen – schnell mal vergessen kann. Deshalb benötigten die Israeliten damals (und wir heute!) die ständige Erinnerung daran, dass es darum geht, Gottes Weisungen in unserem Leben zu berücksichtigen und danach zu handeln.