Markus
Kapitel 8, Vers 34–38
ALLES HINGEBEN, UM ALLES ZU GEWINNEN
34Jesus rief seine Jünger und die Menschenmenge zu sich und sagte: »Wer mein Jünger sein will, darf nicht mehr sich selbst in den Mittelpunkt stellen, sondern muss sein Kreuz auf sich nehmen und mir nachfolgen. 35Denn wer sich an sein Leben klammert, der wird es verlieren. Wer aber sein Leben für mich und für Gottes rettende Botschaft aufgibt, der wird es für immer gewinnen. 36Was hat ein Mensch denn davon, wenn ihm die ganze Welt zufällt, er selbst dabei aber seine Seele verliert? 37Er kann sie ja nicht wieder zurückkaufen! 38Wer sich nämlich vor dieser gottlosen und sündigen Generation schämt, sich zu mir und meiner Botschaft zu bekennen, zu dem wird sich auch der Menschensohn nicht bekennen, wenn er mit den heiligen Engeln in der Herrlichkeit seines Vaters kommen wird.«
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →In diesen wenigen Versen für heute finden wir die Grundlage für alles christliche Handeln: Das höchste Ziel eines Christen ist es, sein endliches Leben aufzugeben, um von Jesus das unendliche zu erlangen. Dinge, die die Welt liebt (wie das Streben nach Macht und Reichtum), werden nichtig gegenüber dem Streben nach Jesus Christus selbst. Diese Herzensveränderung kann nur Gott in einem Menschen bewirken. Und auch, wenn du bereits eine Entscheidung für Jesus Christus getroffen hast und in der Nachfolge zu ihm lebst, arbeitet Gott jeden Tag an deinem Herzen und bewirkt in der Kraft des Heiligen Geistes in dir, dass du dem Ideal aus diesen Versen immer näherkommst.
Noch ein Aspekt wird in den Versen für heute besonders deutlich: Gott möchte, dass wir uns zu ihm bekennen. Denn er weiß: Wovon das Herz erfüllt ist, davon sprechen wir auch, dazu bekennen wir uns. Wenn wir also nicht zu Jesus stehen, dann ist die große Frage, ob wir denn auch wirklich an ihn glauben. Wir alle mögen daran scheitern und Gott an manchen Stellen unseres Lebens verleugnen. Gott vergibt das (siehe die Geschichte von Petrus, der Jesus dreimal verriet)! Und dennoch sollte ich mein Herz überprüfen, wenn ich meinen Glauben an ihn gerade wieder verleugnet habe. Glaube ich wirklich an Jesus? Braucht mein Glaube eine Erneuerung?