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Impuls

"Langweilig, Kenne Ich schon."

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

1. Korinther

Kapitel 15, Vers 1–​11

CHRISTUS IST AUFERSTANDEN

1Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte euch an die rettende Botschaft erinnern, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen und darauf euer Leben gegründet. 2Durch diese Botschaft werdet ihr gerettet, vorausgesetzt, ihr bewahrt sie genau so, wie ich sie euch überliefert habe. Sonst glaubt ihr vergeblich und erreicht das Ziel nicht. 3Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift. 4Er wurde begraben und am dritten Tag vom Tod auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift vorausgesagt ist. 5Er hat sich zuerst Petrus gezeigt und später allen aus dem engsten Kreis der Jünger. 6Dann haben ihn mehr als fünfhundert Brüder und Schwestern zur gleichen Zeit gesehen, von denen die meisten heute noch leben; einige sind inzwischen gestorben. 7Später ist er Jakobus und schließlich allen Aposteln erschienen. 8Zuletzt hat er sich auch mir gezeigt, der ich es am wenigsten verdient hatte. 9Ich bin der unbedeutendste unter den Aposteln und eigentlich nicht wert, Apostel genannt zu werden; denn ich habe die Gemeinde Gottes verfolgt. 10Alles, was ich jetzt bin, bin ich allein durch Gottes Gnade. Und seine Gnade hat er mir nicht vergeblich geschenkt. Ich habe mich mehr als alle anderen Apostel eingesetzt, aber was ich erreicht habe, war nicht meine eigene Leistung, sondern Gott selbst hat das alles in seiner Gnade bewirkt. 11Doch ganz gleich ob die anderen Apostel oder ich: Wir alle haben diese eine rettende Botschaft verkündet, und durch sie habt ihr zum Glauben gefunden.

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Relativ am Ende des Briefes erinnert Paulus die Korinther an das einfache Evangelium. Er erinnert sie an das, was sie glauben - den Grund ihres Zusammenseins. Den Kern ihrer Botschaft. Ich kann mir vorstellen, dass einige der damaligen Leser an dieser Stelle murmelten: "Langweilig, kenne ich schon." Ehrlich gesagt, ich glaube, dass bis heute einige Leser genau das denken. Schließlich ist es auch nachvollziehbar, wenn man bereits weiß, wie das mit Jesus gelaufen ist. Doch ich möchte dich an dieser Stelle herausfordern: Das Evangelium ist keine Geschichte, die man kennt oder eben nicht. Das Evangelium ist eine Botschaft, der man begegnet.

Ich frage mich, wann du zu deinem Freund bzw. deiner Freundin das letzte Mal gesagt hast: "Langweilig, dich kenne ich schon." Stattdessen hast du es sehr wahrscheinlich geliebt, diese Person immer besser kennenzulernen. Und so ist das Evangelium, weit mehr als nur eine Geschichte - das Evangelium ist das lebendige Wort Gottes. Jesus selbst, der für uns starb. Lass uns deshalb nie aufhören, das Evangelium zu verkündigen, um dabei Jesus zu begegnen.