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Impuls

Nur Gott kann mich richten?!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

2. Korinther

Kapitel 8, Vers 16–​24

GEWISSENHAFTER UMGANG MIT GELD

16Ich danke Gott, dass er Titus bereit gemacht hat, sich genauso stark für euch einzusetzen wie ich. 17Er war gleich einverstanden, zu euch zu reisen, und hat sich sofort auf den Weg gemacht, ohne dass ich ihn erst lange darum bitten musste. 18Mit ihm kommt noch ein anderer Bruder, den alle Gemeinden sehr schätzen, weil er die rettende Botschaft verkündet. 19Die Gemeinden haben ihn ausdrücklich dazu bestimmt, gemeinsam mit uns das gesammelte Geld nach Jerusalem zu bringen. Das war auch unser Wunsch, damit alles zur Ehre des Herrn geschieht. 20So soll allen Verdächtigungen vorgebeugt werden – es handelt sich immerhin um eine recht hohe Geldsumme, mit der wir unterwegs sind. 21Wir wollen uns nämlich nicht nur dem Herrn, sondern auch den Menschen gegenüber einwandfrei verhalten. 22Zusammen mit den beiden schicken wir noch einen weiteren Bruder zu euch, einen Mitarbeiter von uns. Wir haben ihn bei vielen Gelegenheiten als überaus tatkräftigen und zuverlässigen Christen kennen gelernt. Weil er so großes Vertrauen zu euch hat, kommt er besonders gerne zu euch. 23Titus ist mein Freund und Mitarbeiter im Dienst für euch, die beiden anderen Brüder wurden von den Gemeinden für diese Aufgabe ausgewählt und machen mit ihrem Leben Christus alle Ehre. 24Nehmt sie deshalb in Liebe auf und beweist allen Gemeinden damit, dass wir euch zu Recht so sehr gelobt haben.

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"Only God can judge me!" ("Nur Gott kann mich richten!") Kennst du diesen Spruch? Natürlich stimmt er schon auf eine bestimmte Art und Weise. Gott hat das letzte Wort über mich. Und ja, es ist am wichtigsten, was Gott über mich denkt. Die Meinungen von Menschen sollten nicht über mein Leben bestimmen! ABER: Gleichzeitig gilt, dass Christinnen und Christen auch eine Verantwortung den Menschen gegenüber haben. Du und ich sind Aushängeschilder unseres Glaubens. Mit unserem Verhalten sollen wir den Namen ehren, den wir tragen. Wir heißen Christen, weil wir auf Christus zurückgehen und uns auf ihn berufen. Und seinen Namen wollen wir hochhalten! So bringt es Paulus auch in dem Abschnitt für heute auf den Punkt: "Wir wollen uns nämlich nicht nur dem Herrn, sondern auch den Menschen gegenüber einwandfrei verhalten." (V. 21)

Bei den Korinthern ging es darum, dass eine große Geldsumme durch vertrauenswürdige Personen von A nach B transportiert werden sollte. Dadurch, dass die Wahl eben auf Transporteure fiel, die für ihre Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit bekannt waren, würden die Leute keine Ängste haben, dass das Geld gestohlen werden könnte. Ein Beispiel dafür, dass der Apostel Paulus bei seinen Entscheidungen durchaus darauf achtete, dass keine falschen Gerüchte über Christen entstehen würden und dass er Missverständnisse und "Fake News" vermied. Wie sieht es aus, wenn wir Entscheidungen treffen? Denken wir darüber nach, wie sich unsere Entscheidungen auf den Ruf der Christenheit auswirken?