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Impuls

Raus aus dem Druck

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Markus

Kapitel 4, Vers 26–​29

DAS GLEICHNIS VON DER SAAT

26Jesus erklärte weiter: »Gottes Reich kann man vergleichen mit einem Bauern und der Saat, die er auf sein Feld gesät hat. 27Nach getaner Arbeit legt er sich schlafen, steht wieder auf, und das tagaus, tagein. Währenddessen wächst die Saat ohne sein Zutun heran. 28Ganz von selbst lässt die Erde die Frucht aufgehen: Zuerst kommt der Halm, dann die Ähre und schließlich als Frucht die Körner. 29Sobald aus der Saat das reife Getreide geworden ist, lässt der Bauer es abmähen, denn die Erntezeit ist da.«

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Kennst du diesen Druck, der manchmal unter Christen herrscht? Der Druck, möglichst viele Menschen zu bekehren, möglichst gut besuchte Gottesdienste zu haben, möglichst viele Menschen mit dem Evangelium zu erreichen. Diese Motivationen bzw. Ziele sind absolut wunderbar und gottgewollt! Aber: Gott möchte eben doch, dass wir manchmal aufatmen, durchatmen, uns ausruhen. Genau in diese Situation spricht der heutige Bibelabschnitt. Wenn wir unserem nichtgläubigen Kumpel von Jesus erzählt haben, dann haben wir die Saat ausgestreut. Und so, wie sich der Bauer nach getaner Arbeit ausruht, dürfen auch wir das tun. Denn eines dürfen wir wirklich niemals vergessen: Wenn sich ein Mensch für Jesus entscheidet, dann ist dies ein Wunder! Und nicht unser Verdienst. Und das bedeutet auch: Es liegt nicht an uns. Es liegt letztendlich immer an Gott. Den entscheidenden Beitrag muss Gott leisten! Sonst geht es nicht.

Es gibt einen Satz, der mich schon lange begleitet: "Do your best and let God do the rest." (Gib dein Bestes und lass Gott den Rest tun.) Ja, Vollgas für das Reich Gottes geben ist super! Und geht auch mal eine Weile und kann für eine kurze Zeit auch mal das Richtige sein. Aber darüber hinaus dürfen wir ebenso nicht vergessen, durchzuatmen. Bei Jesus aufzutanken. Und auszuruhen. Denn Gott tut die Wunder wie über Nacht. Einfach so. Ohne unser Zutun. Do your best and let God do the rest.