Matthäus
Kapitel 20, Vers 17–19
Jesu dritte Ankündigung
17Auf dem Weg nach Jerusalem nahm Jesus seine zwölf Jünger beiseite und sagte ihnen: 18»Wir gehen jetzt nach Jerusalem. Dort wird der Menschensohn den obersten Priestern und den Schriftgelehrten ausgeliefert werden. Man wird ihn zum Tode verurteilen 19und denen übergeben, die Gott nicht kennen. Die werden ihren Spott mit ihm treiben, ihn auspeitschen und ans Kreuz schlagen. Aber am dritten Tag wird er von den Toten auferstehen.«
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Weitere Infos →Wenn mein dreijähriger Sohn bestimmte Erwartungen im Kopf hat, ist es gar nicht so einfach, ihm zu erklären, dass die Dinge wahrscheinlich anders kommen werden als erwartet. Letztens wollte er beispielsweise einen kleinen Filmabend machen. Auf dem Programm standen allerdings Zähneputzen, eine Gute-Nacht-Geschichte und ab ins Bett.
Ich muss zugeben, dass Zähneputzen und ab ins Bett nicht unbedingt das coolste Programm sind. Da kann selbst die Gute-Nacht-Geschichte mit einem Filmabend nicht mithalten.
Diese lustige Anekdote aus dem Alltag spiegelt für mich ein Stück weit wider, wie es unserem himmlischen Vater wohl manchmal mit uns geht. Wir haben ein Bild davon, wie die Dinge sein sollten, doch allein Gott weiß, dass sie vielleicht ganz anders kommen werden. Vielleicht sogar schwieriger.
Jesus berichtete hier zum dritten Mal seinen Jüngern, dass er ausgeliefert, zu Tode verurteilt und vom Tod wiederauferstehen würde. Hier in Kapitel 20 lesen wir von keiner Reaktion. Dennoch können wir davon ausgehen, dass die Jünger weiterhin entsetzt waren.
Sind wir bereit, Gottes Weg zu folgen, selbst wenn er ganz anders ist als erwartet? Genau dazu möchte ich dich einladen. Denn darum geht es bei Nachfolge. Nicht um ein leichtes Leben, sondern um ein Leben, das Jesus ähnlicher wird.