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Impuls

Wir sind eins

Anna-Lena Rosevon Anna-Lena Rose
Identität

Epheser

Kapitel 2, Vers 11–​22

VERSÖHNT

11Vergesst nie, dass ihr früher verächtlich »Unbeschnittene« genannt wurdet, weil ihr zu den nichtjüdischen Völkern gehört. Die Juden wollten sich als »Beschnittene« von euch unterscheiden, obwohl ihre Beschneidung nur von Menschen durchgeführt wird. 12Ihr habt damals ohne Christus gelebt und wart ausgeschlossen von Israel, dem Volk Gottes. Darum galten für euch die Zusagen nicht, die Gott seinem Volk gab, als er seine Bündnisse mit ihnen schloss. Ohne jede Hoffnung und ohne Gott habt ihr in dieser Welt gelebt. 13Doch das ist vorbei! Jetzt gehört ihr zu Jesus Christus, der am Kreuz sein Blut für euch vergossen hat. Ihr seid Gott jetzt nahe, obwohl ihr vorher so weit von ihm entfernt lebtet. 14Durch Christus haben wir Frieden. Er hat Juden und Nichtjuden in seiner Gemeinde vereint, die Mauer zwischen ihnen niedergerissen und ihre Feindschaft beendet. Durch sein Sterben 15hat er das jüdische Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten und Forderungen außer Kraft gesetzt. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander getrennt, der eine als Jude, der andere als Nichtjude. Als Christen sind wir eins. So hat er zwischen uns Frieden gestiftet. 16Christus ist für alle Menschen am Kreuz gestorben, damit wir alle Frieden mit Gott haben. In seinem neuen Leib, der Gemeinde von Christus, können wir nun als Versöhnte miteinander leben. 17Christus ist gekommen und hat seine Friedensbotschaft allen gebracht: euch, die ihr fern von Gott lebtet, und allen, die nahe bei ihm waren. 18Durch Christus dürfen wir jetzt alle, Juden wie Nichtjuden, vereint in einem Geist zu Gott, dem Vater, kommen. 19So seid ihr nicht länger Fremde und Heimatlose; ihr gehört jetzt als Bürger zum Volk Gottes, ja sogar zu seiner Familie. 20Als Gemeinde von Jesus Christus steht ihr auf dem Fundament der Apostel und Propheten. Doch der Grundstein, der dieses Gebäude trägt und zusammenhält, ist Jesus Christus selbst. 21Durch ihn sind die Bauteile untereinander fest verbunden und wachsen zu einem Tempel des Herrn heran. 22Weil ihr zu Christus gehört, seid auch ihr ein Teil dieses Baus, in dem Gott durch seinen Geist wohnt.

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Eigentlich ist es doch offensichtlich, oder?

Wir Christen gehören zusammen, weil wir an denselben Gott glauben. Dieser Grundgedanke erscheint zwar echt einfach, doch leider sieht es in der Praxis oft ganz anders aus.

Wie oft erzeugen wir bei unserem Gegenüber das Gefühl, dass man sich für seinen persönlichen Glauben rechtfertigen muss? Wie oft hast du schon mal "Wenn du das so siehst, kannst du aber gar nicht an Gott glauben!" zu jemandem gesagt? Dieses gegenseitige Rechtfertigen, Urteilen und Absprechen von Glaubenssätzen ist zutiefst toxisch. Wir sind mittlerweile dort angelangt, dass wir Christen uns immer wieder die Frage stellen, wie es jetzt wirklich funktioniert, an Gott zu glauben. Wir fragen uns, welche Ansichten man konkret vertreten muss, damit es gelingt. Das ist jedoch nicht Gottes Idee dahinter.

"Durch sein Sterben hat er das jüdische Gesetz mit seinen zahlreichen Geboten und Forderungen außer Kraft gesetzt. Durch Christus leben wir nicht länger voneinander getrennt, der eine als Jude, der andere als Nichtjude. Als Christen sind wir eins. So hat er zwischen uns Frieden gestiftet." (V. 15)

Ich wünsche mir, dass das Fundament, um das es in unserem Glauben eigentlich geht, wieder mehr in den Mittelpunkt rückt. Es geht um Jesus und nicht darum, dass wir alles richtig machen oder die richtigen theologischen Ansichten vertreten. Wir sind eins.