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Impuls

Das befreiende Evangelium

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Titus

Kapitel 3, Vers 8–​11

Irrlehrer in der Gemeinde

8Das steht unumstößlich fest. Ich will, dass du dies alles mit Nachdruck weitergibst. Denn alle, die zum Glauben an Gott gefunden haben, sollen sich darum bemühen, Gutes zu tun. Das ist nützlich und hilfreich für alle Menschen. 9Wo es törichte Auseinandersetzungen gibt und man völlig sinnlos über Abstammungslinien und Geschlechtsregister streitet, da hast du nichts zu suchen. Beteilige dich nicht an dem Gezänk darüber, wie das jüdische Gesetz auszulegen ist. Das führt zu nichts und hat gar keinen Wert. 10Wer falsche Lehren verbreitet, den sollst du ein- oder zweimal zurechtweisen. Kommt er trotzdem nicht zur Einsicht, dann halte dich von ihm fern. 11Du weißt doch: Solchen unverbesserlichen Menschen kann man nicht helfen. Sie wollen ihre Sünden nicht einsehen und sprechen sich selbst das Urteil.

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Klare Worte mal wieder, die Paulus hier an Titus richtet. Wenn man doch zum Glauben an Jesus Christus gefunden hat, dann soll bitte nicht mehr über das Gesetz diskutiert werden! Den Menschen, die vor ihrer Bekehrung zu Jesus Christus dem jüdischen Glauben anhingen, fiel es teilweise sehr schwer, nun nicht mehr davon auszugehen, dass sie das jüdische Gesetz halten mussten. Die Gnade, die Jesus Christus ihnen so freigiebig geschenkt hatte, erschien ihnen als zu gut. Verständlich! Sie ist ja auch absolut unverdient und eigentlich zu gut! Doch Paulus wollte, dass sich die Christinnen und Christen nicht mit solchen unnötigen Diskussionen aufhalten und belasten müssen. Er wünschte ihnen die Freiheit von solch einem gesetzlichen Denken ...

Wo erscheint mir die Gnade Jesu Christi zu gut? Und wo mache ich mir deshalb mein Leben schwieriger, als es sein müsste? Oftmals ertappe auch ich mich dabei, wie ich Gedanken habe, die davon sprechen, wie ich mir mein ewiges Leben selbst verdienen könnte. Hier noch etwas für Gott tun, da noch Nächstenliebe zeigen, mehr oder weniger unterbewusst in der Hoffnung, dadurch besser bei Gott dazustehen. Doch all das ist nicht mehr nötig! Jesu Gnade ist genug! Das ist eine wirklich frohe Botschaft. Auch für die Menschen, die in Religionen mit vielen Vorschriften leben. Erzähl doch gerade solch einer Person (vielleicht ja noch heute) vom befreienden Evangelium!