2. Samuel
Kapitel 4, Vers 9–12
David bestraft die Mörder
9Aber David antwortete Rimmons Söhnen, Rechab und Baana, aus Beerot: »So wahr der HERR lebt, der mir in allen Schwierigkeiten geholfen hat: 10Der Mann, der mir damals in Ziklag Sauls Tod meldete, glaubte auch, er würde mir eine gute Nachricht bringen. Aber ich richtete ihn hin – so bekam er den verdienten Lohn. 11Wie viel schlimmer noch ist euer Verbrechen: Ihr gottlosen Mörder habt einen rechtschaffenen Mann zu Hause in seinem Bett ermordet. Ist es da nicht erst recht meine Pflicht, euch für diese Bluttat zu bestrafen? Mit dem Tod sollt ihr dafür büßen!« 12David befahl, die beiden hinzurichten. Seine Diener töteten sie, schlugen ihnen Hände und Füße ab und hängten ihre Leichen beim Teich von Hebron auf. Isch-Boschets Kopf begruben sie in Abners Grab in Hebron.
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Weitere Infos →David war sichtlich verzweifelt. Es war scheinbar ein Teufelskreis. In den vorhergehenden Abschnitten hatten Davids Leute Isch-Boschet zur Strecke gebracht. Und obwohl Isch-Boschet ein direkter Rivale Davids war, erschien es David nicht als recht, diesen auf diese Weise aus dem Weg zu räumen. Schon bei der Ermordung Abners (ein Befehlshaber Isch-Boschets) konnte David das Vorgehen seiner eigenen Leute nicht verstehen. Vom Tod Sauls ganz zu schweigen.
"Der Mann, der mir damals in Ziklag Sauls Tod meldete, glaubte auch, er würde mir eine gute Nachricht bringen." [10]
Saul. Abner. Isch-Boschet. Alle aus Rache getötet. Von Davids Männern. Als Gefallen für David. Aber es war alles andere als das! Wie würde die Geschichte weitergehen? Würde endlich Ruhe einkehren? Würde David das Volk vereinen können? Ein schwerer Weg lag vor ihm.
Wenn in unserem eigenen Leben ein neues Kapitel beginnt, wünschen wir uns einen guten Start. Sei es der Schulanfang, der Beginn eines Studiums, ein neuer Job oder der Start in eine Beziehung. Doch sehr oft erleben wir das Gegenteil. Einen verkorksten Start. So wie David.
Wenn es dir so geht, dann möchte ich dich ermutigen, nicht gleich alles hinzuschmeißen. Gott kann die Situation in den Griff bekommen. Innere Ruhe und Frieden sind bei Gott nie unmöglich.