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Impuls

Wem dienst du?

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Finanzen

Matthäus

Kapitel 6, Vers 22–​24

Über Großzügigkeit

22»Durch die Augen fällt das Licht in deinen Körper. Wenn sie klar sehen, bist du ganz und gar vom Licht erfüllt. 23Wenn sie aber durch Neid oder Habgier getrübt sind, ist es dunkel in dir. Und wie tief ist diese Finsternis, wenn das Licht in deinem Innern erloschen ist! 24Niemand kann zwei Herren gleichzeitig dienen. Wer dem einen richtig dienen will, wird sich um die Wünsche des anderen nicht kümmern können. Er wird sich für den einen einsetzen und den anderen vernachlässigen. Auch ihr könnt nicht gleichzeitig für Gott und das Geld leben.«

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Wie schon bei den Themen, die Jesus zuvor ansprach, merken wir, dass es ihm auch hier nicht um äußeres Verhalten geht, sondern um das Innere: unser Herz.

Während es im Vers davor noch heißt: "Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein." (Mt. 6:21), sprach Jesus jetzt plötzlich vom Auge als die Leuchte oder Lampe des Körpers (V. 22).

Was hat denn das Auge jetzt damit zu tun?

Tatsächlich wird das Auge oft als Bild für das Herz verwendet (vgl. Ps. 101:5; Spr. 21:4).

Das Auge ist in gewisser Weise ein Tor zu unserer inneren Welt, denn durch das Auge nehmen wir Dinge wahr und entscheiden wir, was wir in uns hineinlassen. Viele Sünden und Versuchungen wie Neid und Stolz beginnen mit dem, was wir sehen. Ich glaube, am Ende geht es Jesus hier um die Reinheit unserer Motive und darum, dass wir keine Kompromisse machen.

Denn in den letzten beiden Versen stellte er uns vor eine Entscheidung (V. 24). Genau dieses "Entscheiden" fällt vielen von uns heute so schwer, weil wir oft denken: "Ja, aber ich hätte doch gerne beides." In manchen Dingen mag das vielleicht sogar stimmen, doch Jesus stellte klar: Wir können nicht gleichzeitig ihm und dem Geld dienen – diesem ständigen Drängen nach "mehr haben müssen".

Er stellt dir auch heute die Frage: Wer hat dein Herz? Und wenn er dein Herz hat, dann sollte alles andere ihm untergeordnet sein.