2. Samuel
Kapitel 18, Vers 28–32
David erfährt von Absaloms Tod
28Schon von weitem rief Ahimaaz: »Die Schlacht ist gewonnen!« Als er vor dem König stand, warf er sich zu Boden und sagte: »Gepriesen sei der HERR, dein Gott! Er hat dir den Sieg geschenkt über die Feinde, die sich gegen dich, mein Herr und König, aufgelehnt haben.« 29»Und wie geht es meinem Sohn Absalom?«, erkundigte David sich. »Es ist ihm doch hoffentlich nichts zugestoßen?« Ahimaaz antwortete: »Als Joab deinen äthiopischen Sklaven und mich, deinen ergebenen Diener, zu dir schickte, herrschte noch ein großes Durcheinander. Ich konnte leider nicht erkennen, was im Einzelnen geschehen war.« 30»Warte dort drüben!«, befahl David. Ahimaaz gehorchte und trat ein paar Schritte zur Seite. 31In diesem Augenblick kam der Äthiopier an und berichtete: »Mein König, höre, was für eine gute Nachricht ich dir zu überbringen habe: Der HERR hat den Aufstand niedergeschlagen, den deine Feinde gegen dich geplant haben! Er hat dir heute zu deinem Recht verholfen.« 32»Und wie geht es meinem Sohn?«, fragte David auch ihn. »Ihm ist doch hoffentlich nichts zugestoßen?« Der Sklave antwortete: »So wie ihm möge es allen deinen Feinden ergehen, allen, die sich gegen dich auflehnen und dir schaden wollen!«
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Weitere Infos →David plagte die väterliche Sorge um seinen Sohn Absalom um:
"»Und wie geht es meinem Sohn?«, fragte David auch ihn. »Ihm ist doch hoffentlich nichts zugestoßen?«" [32]
Mehr als der errungene Sieg gegen den Aufstand interessierte David, wie es seinem Sohn Absalom ergangen war. Lebte er noch?
Wir erinnern uns: Absalom selbst war für den Aufstand gegen seinen Vater, König David, verantwortlich gewesen. Doch trotz all dieser schweren Vergehen blickte David mit Fürsorge auf seinen Sohn. Erstaunlich.
Mich erinnert diese Bibelstelle an Gottes Liebe für uns als seine Kinder. Diese Liebe ist unerschütterlich. Egal, was auch immer wir tun, wir fallen nie tiefer als in Gottes Hand. Im Neuen Testament finden wir die eindrucksvolle Geschichte vom verlorenen Sohn. In Lukas 15 lesen wir davon, wie ein Sohn seinem Vater das Erbe nahm und fortging, um es zu verprassen. Beschämt kam er zu seinem Vater zurück – der ihn wiederum in Liebe annahm! Ein Sinnbild für Gottes Liebe für jeden, der zu ihm gehört und sich für den Glauben an Jesus Christus entschieden hat (vgl. Römer 15, Johannes 3:16).